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Success stories

Software der Braunschweiger Firma Locr archiviert Bilder nach geografischen Daten.

Es gibt einen neuen Volkssport: digitale Fotografie. Dem Ex-Gründer der Braunschweiger Computerfirma Miro und Vorstand der Business Angels Südostniedersachsen, Rolf Richter, kommt der Trend gerade recht.

Denn Richter ist als Gesellschafter in die junge Braunschweiger Firma Locr eingestiegen. Deren Geschäftsführer Malte Schloen und Holger Urbansky sowie Entwicklungsleiter Sascha Springer wollen mit der digitalen Fotografier-Lust und der daraus resultierenden Datenflut Geld verdienen.

"Wir wollen Profi- und Hobbyfotografen helfen, ihre Tausende von Fotos oder Videos zu archivieren", sagt Richter. Dabei behilflich ist ein GPS-Empfänger, der zum Zeitpunkt der Aufnahme die geografischen Daten satellitengesteuert festhält.

Wer vergessen hat, wo er ein Foto gemacht hat, dem soll die Software der Braunschweiger helfen. "Sie hält Längen- und Breitengrad des Aufnahme-Ortes fest und stellt die Fotos am PC auf Landkarte oder Stadtplan dar", sagt Urbansky, der Technik-Fachmann in der Geschäftsführung. Dazu gibt es touristische Informationen, die aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia zugespielt werden. "Interessant ist unser Produkt für alle, die viel reisen und viel fotografieren", erklärt Schloen, der für Marketing und Vertrieb zuständig ist. Doch dem gelernten Juristen und erprobten Firmengründer aus Bremen fallen noch andere Anwendungen ein: etwa die Erfassung von Falschparkern in Kommunen oder der Einsatz bei der Schadenregulierung bei Autoversicherern.

Im Moment ist das Team auf der Suche nach Vertriebspartnern in aller Welt – taiwanesischen Herstellern von GPS-Zusatzgeräten etwa, die ihre Hardware mit der Braunschweiger Software vermarkten könnten, aber auch Handy-Herstellern. "Viele Mobiltelefone sind schon mit GPS ausgestattet. Und mit 5-Megapixel-Handy-Kameras kann man sehr passabel fotografieren", sagt Business-Angel Richter.

Anfang 2007 soll die Software auf den Markt kommen. Bis dahin suchen die Gründer jede Menge Tester und drei Software-Entwickler, die das Locr-Team verstärken. www.locr.com

Meldung Baunschweiger Zeitung am 18.10.06

Fortführung einer Erfolgsstory: Braunschweiger Symtavision GmbH erhält Beteiligungsfinanzierung vom High-Tech Gründerfonds.

Die im Mai 2005 gegründete Symtavision GmbH hat einen weiteren großen Schritt in ihrer Unternehmensgeschichte gemacht. Nachdem sich das junge Unternehmen schon im Herbst 2004 auf einer BANSON Matching-Veranstaltung vorgestellt hatte und dann im Lauf des vergangenen Jahres ein Coaching durch einen Business Angel durchlaufen hat, ist es gelungen, eine Beteiligungsfinanzierung des High-Tech Gründerfonds zu bekommen. Die Pressemitteilung des High-Tech Gründerfonds beschreibt Einzelheiten dieser Beteiligung und ist im Newsbereich zu finden.

Erfolgsstory colima communications GmbH

Mit der Erstellung und Implementierung von softwarebasierten Lösungen zur Anrufverteilung und dem Ressourcenmanagment für Call – und Kontaktcenter beschäftigt sich die colima communications GmbH. Geschäftsführer Matthias Friedrichs stellte sich und sein Unternehmen auf der BANSON Matching-Veranstaltung im Januar dieses Jahres den rund 50 Teilnehmern vor, um Kapital für die weitere Entwicklung einzuwerben. Dem jungen Unternehmen aus Wernigerode ist es aufgrund dieser Matching-Präsentation gelungen, einen Business Angel zu gewinnen, der über spezielle Netzwerkkontakte verfügt und mit dessen Unterstützung weitere Mittel von Banken akquiriert werden können.
Nun kann es zügig weitergehen. So beschäftigt colima communications zurzeit sieben Angestellte und weitere freie Mitarbeiter. Eine Personalaufstockung ist schon vorgesehen: Geplant ist, dass in zwei Jahren 25 Mitarbeiter im Unternehmen angestellt sein sollen. Möglich geworden sind diese Planungen durch die Unterstützung, die auf der BANSON Veranstaltung eingeworben wurde.
Damit zählt die colima communications neben der absolute cold GmbH aus Braunschweig und der securepoint GmbH aus Lüneburg zu den jungen, inno-vativen Unternehmen, die ihre Vorhaben erfolgreich auf BANSON Matching-Veranstaltungen präsentiert haben und innerhalb kürzester Zeit sowohl eine Finanzierung als auch weiter gehende Unterstützung bekommen haben.
www.colima.de

Erfolgsstory Absolute Cold GmbH

Die Absolute Cold GmbH präsentierte sich, ebenso wie zwei andere Unternehmen, auf der BANSON Matching-Veranstaltung im September ´05, um Kapital für den Aufbau eines innovativen Vorhabens einzuwerben. Innerhalb weniger Wochen gelang es dem Braunschweiger Unternehmen, einen Business Angel zu gewinnen, mit dessen Unterstützung weitere Mittel von Banken akquiriert werden konnten. Damit haben zwei Unternehmen, die sich auf einer BANSON Matching-Veranstaltung vorgestellt haben, ihr Ziel innerhalb kürzester Zeit erreicht. Natürlich sind beide Unternehmen nun BANSON Mitglieder.
www.absolute-cold.de

Erfolgsstory Securepoint GmbH

Auf der BANSON Matching-Veranstaltung im September ´05 präsentierte die Securepoint GmbH ihr Unternehmenskonzept, um Kapital und auch Know-how einzuwerben. Das Kapital wurde für die Markteinführung eines neu entwickelten Produktes sowie für den Ausbau und die Intensivierung der bestehenden Vertriebspartnerschaften benötigt. Neben der Bereitstellung von Kapital war Securepoint auch an Kontakten und Synergien durch Business Angels interessiert, die den Vertrieb von Securepoint unterstützen können. Innerhalb kurzer Zeit konnte eine Finanzierung durch einen Business Angel und auch ein Coaching durch einen weiteren Business Angel - in Zusammen-arbeit mit Förderbanken - realisiert werden.

Geschäftsführerin Claudia Neumann (Bild) berichtet: „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir diese BANSON Plattform nutzen konnten, um unser Unter-nehmen und unser Vorhaben vorstellen zu können. Über die Offenheit aller Teilnehmer auf der Matching-Veranstaltung waren wir sehr überrascht, haben auch im Nachhinein sehr viel positive Resonanz erfahren und bedanken uns noch einmal ganz herzlich für die Organisation und Betreuung im Vorwege durch BANSON. Jedem Unter-nehmen können wir nur empfehlen, die Chance einer solchen Präsentation zu nutzen.“ www.securepoint.de

Erfolgsstory SYMTAVISION GmbH

Eine Ausgründung der Technischen Universität (TU) Braunschweig ist eine gute Sache. Wenn sie aber, wie am 27. Juni `05 geschehen, dabei auch eine Technologie der Hochschule zur Umsetzung des Geschäftskonzeptes nutzt, dann ist das schon etwas Besonderes. Im Fall der Symtavision GmbH wurde zwischen Hochschule und Unternehmen ein Lizenzvertrag unterzeichnet sowie eine Beteiligungs-erklärung, mit der sich die TU auch am Unternehmen selber beteiligen wird. Auf einer BANSON Matching-Veranstaltung wurde das Projekt im vergangenen Jahr präsentiert und auch die Wolfsburg AG hatte es anlässlich des Investorenforums Ende 2004 vorgestellt. Zuvor gecoacht mit Unterstützung des ehemaligen Bonus-Programms der NBank, wurde das Unternehmen dann im Mai ´05 gegründet.

Firmengründer und Geschäftsführer Dr. Marek Jersak und Dr. Kai Richter berichten über ihre Erfahrungen.

Dr. Marek Jersak: „Sehr zum Projektfortschritt beigetragen hat unsere Präsenz auf einer BANSON Matching-Veranstaltung und auf dem Investorenforum der Wolfsburg AG im letzten Jahr. Auf diesen beiden Foren hatten wir die Möglichkeit mit Investoren zu sprechen. Durch diese Gespräche konnten wichtige Kontakte geknüpft und wichtige Erfahrungen im Umgang mit Investoren gesammelt werden.“

Dr. Kai Richter: „Die Unterstützung durch BANSON hat dazu beigetragen, dass wir uns maßgeblich auf die Entwicklung und Gestaltung unseres Produktes konzentrieren konnten. Insbesondere das Coaching auf kaufmännischer Seite durch einen Business Angel hat uns geholfen. Das Trio hat funktioniert!“ www.symtavision.com

Erfolgsstory Delair

Ingenieure unter sich: Das ist die geballte Ladung Fachwissen, doch unternehmerisch nicht zwingend ideal: "Das Business-Angel-Team hat uns geholfen, aus dem eigenen Dunstkreis rauszukommen", sagt Dietmar Dippe. Er ist Geschäftsführer und Gründer der Firma Delair am Braunschweiger Flughafen. Sie entwickelt seit sieben Jahren Computer-Programme für eine effizientere Flugabwicklung.

Delair-Systeme vernetzen Flugsicherung, Flughafenbetreiber, Abfertigungs- und Fluggesellschaften miteinander. Unnötige Verspätungen, überflüssige Flugstunden und Wartezeiten am Boden sollen so vermieden werden. Auf dem Züricher Flughafen ist die Software seit einem Jahr im Einsatz. Etwa ein Jahr ist es auch her, dass Dippe übers Bonusprogramm des Landes Niedersachsen Kontakt zum Business-Angel-Team im Braunschweiger Technologie-Park aufnahm. Hier werden erfahrene Unternehmer oder Manager, die oft selbst noch beruflich aktiv sind, und Existenzgründer zusammengebracht. Business Angels beteiligen sich selbst finanziell an jungen Firmen, weil Banken und Wagniskapitalgeber in der Start-up-Phase "meist zögerlich mit Geld sind", sagt Rolf Richter. Er ist Geschäftsführer der Business-Angel-Team GmbH.

Nach einem Coaching und einer Kapitalunterstützung durch Richters Team fühlt sich Dippe reif für den Weltmarkt. "Wir haben einen internationalen Vertriebspartner gefunden: das australische Unternehmen Lochard, das Weltmarktführer für Lärmvermessungsgeräte und auf 130 Flughäfen weltweit vertreten ist", freut sich Dippe. So profitiere man von einem bestehenden Vertriebsnetz, könne es aber auch ergänzen. Das habe zu guten Kontakten geführt und zu engen Gesprächen mit Flufgsicherungen in Australien, Europa und dem Mittleren Osten. Von denen verspricht sich Dippe Vertrags-abschlüsse und kräftiges Wachstum. In drei bis fünf Jahren soll sich die Zahl seiner Beschäftigten auf 30 verdoppeln. Der Umsatz soll in den kommenden fünf Jahren von 1,5 Millionen Euro in 2003 auf 10 Millionen Euro steigen.

"Wir hätten uns so nicht aufstellen können, wenn wir keine Unterstützung gefunden hätten", so Dippe. Ohne diese Hilfe bestehe die Gefahr, dass das Produkt so in den Vordergrund rückt, dass man das Drumherum nicht mehr erkenne. "Das ist symptomatisch für technologieorientierte Firmen", weiß Richter. Er bemängelt, dass in Deutschland in der Ingenieursausbildung die unternehmerische Komponente nicht vermittelt wird. Darum bräuchten junge Firmen direkte Hilfe, die über die Inhalte eines normalen Coachings hinausgehe. Richter: "Der Berater geht wieder weg, der Business Angel ist mit seinem Kapital gefangen und hat das nachhaltige Interesse, dass das Unternehmen floriert." www.delair.de/plugin.html

Meldung der Braunschweiger Zeitung am 30.9.2004