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Glossar

Fachbegriffe aus dem Business Angel-Umfeld

Hier finden Sie eine Auswahl an Fachbegriffen, die erläutert werden. Eine Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Angaben wird nicht gegeben.
Bitte informieren Sie BANSON, wenn weitere Begriffe aufgenommen werden sollen.

- A -

Alleinstellungsmerkmal

Herausragende Eigenschaft eines Produktes oder einer Marke. Dadurch entsteht ein Wettbewerbvorteil. Auch Unique Selling Proposition (USP).

Anschubfinanzierung

Kapital, das jungen Unternehmen verhilft, an den Markt zu kommen und ein Wachstum zu erreichen. Dieses Kapital kann durch Business Angel oder Risikokapitalgeber zur Verfügung gestellt werden.

Ausgründung

Ausgliederung oder Verselbstständigung eines Unternehmensbetriebsteils durch ausgliederungswillige Mitarbeiter (Spin-offs) in Absprache mit dem Mutterunternehmen. Unterschieden wird zwischen privatwirtschaftlichen Ausgliederungen (Corporate Spin-offs) und Hochschulausgründungen (Public Spin-offs).

- B -

Banken, Bankkredit

Banken/Kreditinstitute sind nach dem Kreditwesengesetz (KWG) definierte Unternehmen, die unter anderem Geld verleihen - und somit für Unternehmen Fremdkapitalgeber sind. Ein Bankkredit ist rückzahlbares Fremdkapital, das mit einem festgelegten Zinssatz gegen Sicherheiten zur Verfügung gestellt wird.

Basel II

Neue Richtlinien für die Eigenapitalausstattung und das Risikomanagement der Banken. Banken sind aufgrund des Risikos bei der Kredivergabe verpflichtet, ein "Risikopolster" in Form von Eigenkaptial zu halten. Die Höhe und die Qualität dieser Eigenmittel ist durch den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht international harmonisiert. Infolge dessen werden alle Kredite mittels interner bzw. externer Ratings beurteilt und dem Risiko entsprechend differenziert mit Eigenkapital hinterlegt. Die Folge ist eine äußerst komplexe Prüfung von Kreditnachfragen sowie eine restriktivere Vergabepolitik.

Best Case

Szenario des Geschäftsverlaufs unter Annahme optimaler Bedingungen.

Beteiligungsformen, unterschiedliche

Hier erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Formen der Beteiligungsfinanzierung. Da Beteiligungsverträge im Detail sehr unterschiedlich ausgestaltet werden können, sind die nachfolgenden Informationen allerdings nur als Anhaltspunkte zu verstehen.
Vor dem Abschluss von Beteiligungsverträgen sollte in jedem Fall professioneller Rat - insbesondere hinsichtlich gesellschaftsrechtlicher und steuerlicher Fragestellungen - hinzugezogen werden (Rechtsanwalt, Steuerberater).
Die klassische Form einer Beteiligung an einem Unternehmen ist die direkte Beteiligung eines Gesellschafters am Stammkapital (GmbH) oder Grundkapital (AG). Die weitreichendste Methode der Kapitalbeschaffung für eine AG ist dabei die die Ausgabe von Aktien an der Börse.
Doch nicht jede Beteiligung muss eine Beteiligung am Stamm- bzw. Grundkapital sein. Dabei liegt die wichtigste Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Beteiligungsformen zum Einen in der Haftung und zum Anderen in der Entscheidungsbefugnis der jeweiligen Kapitalgeber. Eine Möglichkeit zur Haftungsbeschränkung unter Erhaltung der unternehmerischen Unabhängigkeit bieten die vielfältigen Formen so genannter Mezzanine-Finanzierungen. Dabei handelt es sich um eine Finanzierungsform, die zwischen dem voll haftenden Eigenkapital, also der direkten Beteiligung am Stammkapital, und einem besicherten Darlehen, also Fremdkapital, anzusiedeln ist.
Zu den Mezzanine-Finanzierungen werden insbesondere Nachrangdarlehen, stille Beteiligungen sowie Genussscheine gezählt.

Bilanz

Die Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital eines Unternehmens an einem Stichtag. Das Vermögen stellt als Gesamtheit aller im Unternehmen eingesetzten Güter und Geldmittel die Aktiva dar. Das Kapital dagegen
stellt als Summe aller Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber Eigenkapital- und Fremdkapitalgebern die Passiva dar.

Break-Even-Point

Zeitpunkt an dem die Gewinnschwelle überschritten wird.

Business Angel

Ein Business Angel hat zwei Flügel - einen Kapital- und einen Know-how Flügel; fehlt einer der Flügel, ist er Finanzier oder Berater. Ein Business Angel ist bereit, sich persönlich aktiv zu engagieren, bringt seine Führungserfahrung und sein Netzwerk in Form von geeigneten Kontakten zu Unternehmen und Persönlichkeiten mit ein, ist geprägt durch konzeptionelles Denken und branchenbezogene Erfahrung und ist auch zur Zusammenarbeit mit jüngeren Gründern fähig.

Business Plan

Ein Business Plan (B Plan) ist ein Schiftstück, in dem das Konzept eines Gründungsunternehmens beschrieben wird. Er dient dem Gründer als systematische Analyse seiner Geschäftsidee. Zudem soll der B Plan potenziellen Investoren bzw. Kapitalgeber umfassende Informationen über das Unternehmen / Vorhaben liefern. Für die Erstellung eines B Plans gelten allgemeine Grundsätze.

- C -

Cluster

Nach Michael Porter (Professor an der Harvard Business School) sind Cluster ".. eine Organisationsform von Industrien, die höhere Produktivität und mehr Innovationen erzeugen als räumlich weiter aufgefächerte Strukturen. In einem Cluster stehen sich auf relativ begrenztem Raum verschiedene Unternehmen und Institutionen gegenüber, die alle auf den Wettbewerb einwirken: Hersteller, Zulieferer, Dienstleistungs-Anbieter, Universitäten und andere Ausbildungsstätten."
 
Merkmale eines Clusters: Regionale besonders hohe Konzentration von spezialisierten Unternehmen zu einem Themengebiet mit ausgeprägter Sachkompetenz und Innovationsfähigkeit in diesen Themen.
Es sind Unternehmen mit branchenähnlicher Ausrichtung und Produktpalette und deren vor- und nachgelagerte Dienstleistungsbetriebe in räumlicher Konzentration zu finden. Die jeweils passende Infrastruktur und ein Netzwerk von Einrichtungen für unterstützende Leistungen(spezialisierte Bildungs- und Beratungseinrichtungen, Forschung / Wissenschaft) begleitet das jeweilige Thema. Durch die Ansiedlung weiterer Unternehmen an einem Standort / Gebiet, dass die Cluster-Merkmale aufweist, wächst auch die Attraktivität des Standortes für den Zuzug weiterer ähnlicher Unternehmen und Arbeitskräfte. Dies betrifft nicht nur solche Betriebe, die ebenfalls in den Clusterthemen ihren Schwerpunkt haben, sondern auch begleitende Unternehmen. Ein Technologiepark oder Campus, begleitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen, wie Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, bietet eine Grundlage für das Entstehen eines Clusters.

Coaching/Coach

Interaktiver Beratungs- und Betreuungsprozess (hier): zur Planung, Gründung und Führung eines Unternehmens. Ein Coach bringt in ein Gründungsunternehmen seine Kompetenzen und Erfahrungen ein, arbeitet selbst aber nicht im Unternhemen mit. Er steht dem Unternehmer als Partner zur Verfügung. Coaches könne sein: Unternehmensberater, Business Angels oder Venture Capital-Betreuer.

Co-Investment

Beteiligung an einem Unternehmen durch mehreren Investoren (Business Angels, VC's oder anderen).

- D -

Due Dilligence

Die sorgfältige, systematische und detaillierte Prüfung eines potenziellen Investments. Wichtig bei der Prüfung von Entwicklungschancen junger Unternehmen, für die noch keine Daten aus längerer Geschäftstätigkeit vorliegen. Vorausgehend ist eine Grobanalyse (Screening).

- E -

Eigenkapital

Eigenkapital sind finanzielle Mittel, die vom Eigentümer oder dem Unternehmensgründern in das Unternehmen eingebracht werden. Im Gegensatz zu Fremdkapital bleibt es unbefristet im Unternehmen. Eigenkapital ist erfordrlich, um die Gründungsaufwendungen zu decken. Damit dient es der Finanzierung der Startinvestition. Um eine Förderung aus öffentlichen Mitteln oder Fremdkapital zu erhalten, ist in der Regel ein gewisser Anteil von Eigenkapital notwendig.

Entrepreneur

Aus dem angelsächsischen Raum: Unternehmer oder (Unternehmens-) Gründer.

Erfolgsrechnung

Die Erfolgsrechnung dient der Darstellung und Analyse des Periodenerfolges eines Unternehmens.

Ertrag

Der in Geldeinheiten ausgedrückte Wertzuwachs, der während einer Abrechnungsperiode in einem Bereich zu verzeichnen ist.

Executive Summary

Zusammenfasung eines Business Planes (Geschäftsplanes). Dient als Übersicht für eine Vorprüfung eines Vorhabens.

Exit

Als Exit wird im Beteiligungsgeschäft der Ausstieg eines Finanzinvestors als Gesellschafter aus einem Beteiligungsunternehmen bezeichnet. Die Möglichkeiten zur Beendigung des Beteiligungsverhältnisses am Ende der angestrebten Beteiligungsdauer sind
 
- der Verkauf der Anteile an ein anderes Unternehmen bzw. einen strategischen Investor (Trade Sale)
 
- der Rückkauf der Anteile durch den ursprünglichen Verkäufer bzw. die Mitgesellschafter (Buy Back)
 
- der Verkauf der Anteile an einen Finanzinvestor (Secondary Purchase)
 
- der Börsengang mit Platzierung der Anteile (IPO)
 
Jede dieser Ausstiegsmöglichkeiten erfordert spezifische und oftmals längerfristige Vorbereitungen seitens aller Beteiligten: sowohl durch das Beteiligungsunternehmen als auch den Investor und gegebenenfalls auch durch die Mitgesellschafter.
Je nach Exit-Strategie ist etwa die Identifikation, Beobachtung und Ansprache potentieller Käufer oder die Durchführung wertsteigernder Maßnahmen im Unternehmen rechtzeitig einzuleiten. Im Fall eines geplanten Rückkaufs ist die erforderliche Liquidität über den Zeitraum der Beteiligung hinweg aufzubauen bzw. zum Exit-Zeitpunkt sicherzustellen.
Aus diesem Grund wird häufig schon zu Beginn einer Beteiligung im Beteiligungsvertrag eine Exit-Strategie sowie die zu deren Umsetzung erforderlichen Maßnahmen festgelegt und deren planmäßige Durchführung während der Beteiligungsdauer kontinuierlich überwacht.

- F -

Finanzierungskonzept

Das Finanzierungskonzept, die Planung der Finanzierung eines Vorhabens oder eines Unternehmens, wird vorab erarbeitet und festgelegt. Aspekte, wie beispielsweise die Finanzierungsquellen, -formen, -bedingungen und -phasen werden bei er Erstellung abgewogen.

Finanzierungsplan

Neben dem Finanzbedarfsplan und dem Liquiditätsplan ist der Finanzbedarfsplander Hauptbestandteil der betrieblichen Finanzplanung. Hier legt ein Gründungsunternehmen fest, wie der Kapitalbedarf gedeckt werden soll, woher das Kapital kommen soll (beispielsweise von Kapitalgebern).

Finanzplan

Mit Hilfe des Finanzplans wird dargestellt, wie sich die finanzielle Situation des Unternehmens künftig entwickeln wird.

Förderarten

Für Gründungsunternehmen gibt es in Deutschland folgende Förderarten: Bürgschaften, Darlehn, Zuschüsse und Beteiligungen. Zur Erlangung von Fördermittel müssen Förderkriterien erfüllt sein. Eine Kombination von Fördermittel ist ggf. möglich.

Förderbank

Förderbanken haben den wirtschaftspolitischen Auftrag, Existenzgründungen, Mittelstandsförderung, Umweltschutz und Wohnbau zu unterstützen. Die Instrumente sind: zinsgünstige Kredite, Bürgschaften, Beteiligungsfinanzierung und Beratungsleistungen. Anstalt des Bundes ist die KfW Bankengruppe. In Niedersachsen sind es die NBank, die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBG) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft ((MBG).

Fonds

Französisch - Kapital. Die Ursprünge des Begriffs reichen in das 19. Jahrhundert zurück, als britische Investoren ihr Geld zusammenlegten, um sich am aufstrebenden Hochtechnologiemarkt in Amerika, den Eisenbahnen, zu beteiligen.

- G -

Genußscheine

Die Genussrechte sind gesetzlich nur in einer Bestimmung des AktG geregelt, so dass bei der Ausgestaltung der mit den Genussscheinen verbundenen Rechte viel Raum bleibt. Die Genussscheine können dabei die typischen Vermögensrechte eines Aktionärs umfassen. Im Gegensatz zur Aktie beinhalten Genussscheine jedoch keine Mitbestimmungsrechte am Unternehmen. Wird der Genussscheininhaber am Gewinn und Verlust beteiligt und handelt es sich um eine langfristige oder unbefristete Beteiligung, so hat das durch die Genussscheinausgabe beschaffte Kapital Eigenkapitalcharakter. Das Besondere ist aber, dass die Ausschüttungen auf Genussrechtskapital ebenso wie Ausschüttungen auf Fremdkapital als gewinnmindernde Aufwendungen behandelt werden.

Going Public

Börsengang. Auch IPO Initial Public Offering - erstmaliger Börsengang eines Unternehmens.

Gründerfinanzierung

Die Bereitstellung von Kapital zur Finanzierung einer Unternehmensgründung aus verschiedenen Quellen: Eigenkapital, Beteiligungskapital und öffentliche Förderprogramme.

Gründerkapital

Will ein Gründer Fremdkapital einwerben, wird in der Regel ein angemessene Eigenkapitalbeteiligung (ca. 15-20%) verlangt. Da ein Gründer hierzu oft nicht in der Lage ist, können Förderprogramme (KfW) diese Eigenkapitalqoute stärken.

Gründungsberatung

Die Beratung von Existenzgründer umfasst u.a. die Beratung über Formen, Finanzierung eines Unternehmens, die Entwicklungsmöglichkeiten, Risiken und persönlichen Voraussetzungen der Gründerperson. Beratungsleistungen bieten beispielsweise: Arbeitsagenturen, Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsförderungen, Berufsverbände, Steuerberater, Unternehmensberater sowie eine Vielzahl von Netzwerken (Beraternetzwerk, Gründernetzwerk, Wirtschafsjunioren, Wirtschaftssenioren).

Gründungsphasen

Es werden in der Gründungsforschung und in der Literatur unterschiedliche Einteilungen der Gründungsphasen vorgenommen. Ein Modell besagt, dass es drei Phasen gibt: 1. Gründungsphase, 2. Etablierungsphase, 3. Wachstumsphase.

- I -

Informelles Beteiligungskapital

Voll haftendes Eigenkapital von privaten Finanzinvestoren.

Innovation

Nach dem Ökonomen Joseph Schumpeter ist Innovation die Durchsetzung einer technischen oder organisatorischen Neuerung - und nicht allein ihre Erfindung. Nur wenn Erfindungen in marktfähige Produkte umgemünzt würden, profitierten davon die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganze. Innovationen entstehen aus der erfolgreichen Kombination von Erfindung, Unternehmertum und Geld.

Institutionelle Investoren

Banken, Investmentgesellschaften, Venture Capitalists.

Investition

Verwendung von finanziellen Mitteln zur Beschaffung von Sachvermögen (z. B. Maschinen), immateriellem Vermögen(z. B. Patente) oder Finanzvermögen
(Wertpapiere, Beteiligungen).

Investor Relationship

Die Pflege der Beziehung zwischen dem Unternehmen und tatsächlichen oder potentiellen Anteilseignern.

IPO

IPO Initial Public Offering - erstmaliger Börsengang eines Unternehmens. (siehe auch: Going Public).

- M-

Matching

Zusammenführen von Gründern, die Kapital und Coaching zum Unternehmensaufbau suchen, mit Business Angels und Investoren, die an dem Gründungsvorhaben interessiert sein könnten. Der Gründer präsentiert sein Vorhaben und sucht das Gespräch mit potenziellen Förderern.

Mezzaninekapital

Mezzanine, ital. aus der Architektur “niedriges Zwischengeschoss” im Bereich der Unternehmensfinanzierung stellt der Begriff eine Vielzahl von
Finanzierungsinstrumente dar, die zwischen Eigenkapital und Fremdkapital liegen. Es ist nachrangig in Bezug auf andere Gläubiger, vorrangig bezüglich des haftenden Eigenkapitals und zeitlich befristet.
 

- N -

Nachrangdarlehn

Bei einem Nachrangdarlehen werden die Kapitalgeber im Gegensatz zu einer klassischen langfristigen Kreditfinanzierung im Fall einer Insolvenz des Unternehmens nachrangig bedient. Insofern hat auf der einen Seite das eingebrachte Kapital bilanziell einen ähnlichen Charakter wie das haftende Eigenkapital, obwohl auf der anderen Seite Mezzanine-Finanzierungen in Form von Nachrangdarlehen dem klassischen Kredit noch am nächsten sind.
 
Auf Grund fehlender Besicherung und der Nachrangigkeit gegenüber anderen Gläubigern fordern die Geber von Nachrangdarlehen neben einer fixen Vergütung einen sogenannten Risikoaufschlag für die Kapitalüberlassung. Diese zusätzliche variable Vergütung ist üblicherweise gewinnabhängig, d.h. nur bei ausreichendem Ergebnis zu zahlen, und kann nach oben begrenzt werden. Die Finanzierungskosten für das Unternehmen sind somit in profitablen Jahren höher. Insgesamt gesehen liegen die Kosten auf Grund des erhöhten Risikos bei Nachrangdarlehen über den Konditionen einer klassischen Fremdfinanzierung. Jedoch sind die Kosten von Nachrangkapital steuerlich abzugsfähig und bei entsprechender Ausgestaltung als Betriebsausgabe darstellbar.

- P -

Patent

Rechtsschutz von geistigem Eigentum, Produkten, Verfahren.

Private Equity

Alle Eigenkapital-Anlageformen, Beteiligungskapital im weitesten Sinne.

- S -

Seed-Förderung (Frühphasenfinanzierung)

Kapitalunterstützung für ein Unternehmen in der Startphase,
so genantes Venture-Capital/Wagniskapital.

Spin-off

Ausgründung (beispielsweise aus Hochschule oder Unternehmen).

Stille Beteiligung

Die Vermögenseinlage des stillen Gesellschafters wird im Allgemeinen ebenfalls in Form von Kapital eingebracht. Unabhängig von der Art der Vermögenseinlage tritt der stille, kapitalgebende Gesellschafter bei einer stillen Beteiligung nicht nach außen in Erscheinung. Als Entgelt für die Kapitalüberlassung ist die Beteiligung am Gewinn per Gesetz zwingend vorgesehen. An einem Verlust nimmt der stille Gesellschafter maximal in Höhe der eingezahlten Einlage teil.
 
Zudem besteht für den Kapitalgeber die Möglichkeit, als Kompensation für das Risiko tragende Kapital Anteile an der zu finanzierenden Personen- oder Kapitalgesellschaft zu Sonderkonditionen zu erwerben ("equity kicker"). So kann dem stillen Gesellschafter z.B. das Recht eingeräumt werden, seine Beteiligung ganz oder teilweise in direktes Eigenkapital zu wandeln. Ziel der "equity kicker" ist es zum Einen, für das Unternehmen die laufenden Finanzierungskosten zu senken und zum Anderen die Erhöhung der Rendite auf Seiten des Kapitalgebers im Erfolgsfall zu ermöglichen.

- V -

Venture Capital

Beteiligungskapital/Wachstumskapital das in den einzelnen Phasen eines Unternehmens „Start, „Wachstum“, „Expansion“ investiert wird.

Worst Case

Geschäftsverlaufsszenario unter Annahme schlechtester Bedingungen.